Liebe Leserinnen und Leser, fast zehn Jahre lang haben Sie die Arbeit der Netzeitungsredaktion begleitet. Danke für Ihre Unterstützung und Kritik, für Kommentare, Leserbriefe - und Klicks. Mit dem Ende des Jahres hat auch die Arbeit des Redaktionsteams geendet. Ab dem 4. Januar werden die Inhalte der Netzeitung automatisch generiert.
Weniger Bürokratie und mehr Effizienz – so lautet das Versprechen. Doch der «elektronische Entgeltnachweis«, kurz Elena, kann ab 1. Januar zu einem zentralen Register sensibler Daten mit Dutzenden von Seiten pro Person wachsen.
Mehr als ein Dutzend Geheimdienste sehen und hören viel. Aber sie scheinen nicht genug miteinander zu kommunizieren: US-Agenten wussten seit Monaten, dass im Jemen ein Nigerianer auf ein Attentat vorbereitet wurde.
Der 43-jährige gebürtige Kosovare tötete vier Menschen in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Helsinki, bevor er in seiner Wohnung die Waffe auf jene Frau richtete, die er nicht sehen durfte.
Eines ist sicher: Das Medienjahr 2010 beginnt mit der Automatisierung der Netzeitung. Was sonst noch passieren könnte? Google macht weltweiten Mailverkehr verfügbar, paid content wird zum Megatrend, «Tatort» gibt's täglich. Und Guttenberg rettet mit den Hoteliers die deutschen Zeitungen.
Die Opposition in Bayern ist von den Socken: Der Landesvater rechnet mit einem Rückfluss der Milliardenhilfen an die marode Landesbank. «Das Geld kann man nur verdienen, wenn weiter gezockt wird», kritisiert ein Grünen-Experte.
Stunde der Schwarzmaler oder Prinzip Hoffnung? Auch die Kommentatoren der Tagespresse sind von der Krise gebeutelt und blicken eher pessimistisch ins neue Jahr. Vielen schwant, dass 2010 weitere böse Überraschungen bringt.
Die schwarz-gelbe Koalition in Kiel will eine Liberalisierung des Glücksspiels zugunsten privater Anbieter – andere Bundesländer könnten folgen. Doch ohne staatliche Lottomittel würden viele soziale Projekte und Netzwerke kaputt gehen.
CDU-Chefin Merkel hat ihre Partei wieder im Griff. Der Bundesvorstand stellte sich am Freitag geschlossen hinter sie. Die von Merkel angestoßene Erneuerung der CDU wurde als «Berliner Erklärung» einstimmig verabschiedet.
Taliban-Kämpfer haben in der afghanischen Hauptstadt das Regierungsviertel attackiert. Zwei Selbstmordattentäter sollen sich vor dem Sitz des Präsidenten in die Luft gesprengt haben.
Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Förderung neuer Solaranlagen schon von April an weiter gekürzt werden. Die Branche ist entsetzt, und auch die Grünen warnen: Damit würden große Teile der erfolgreichen Solarwirtschaft plattgemacht.
Eine Hand und eine Hüfte hat ein bissiges Wildschwein in Berlin erwischt. Das wilde Um-sich-Beißen wurde schließlich von einem Stadtjäger beendet. Er machte kurzen Prozess.
Man stelle sich vor, Deutschland verliert bei der EM gegen Litauen, und Spanien gelingt kein Tor gegen Island. So ähnlich passierte es zum Auftakt des Afrika-Cups in Angola den großen Favoriten.
Man ist ja von Skandal-Rapper Bushido so einiges gewöhnt und staunt auch immer wieder über seine Wandlungsfähigkeit. Dass er jedoch sofort «Na klar» sagt, wenn ihn CSU-Chef Seehofer um eine Hymne für die Partei bittet, kann das sein? Naja, es gibt eine Bedingung.
Windige Firmen legen im Internet nicht nur fiese Abo-Fallen aus - sie drohen denen auch mit Schufa-Einträgen, die dann nicht zahlen wollen. Da heißt es: cool bleiben. Wichtig ist vor allem ein Schriftstück.
Der amerikanische Choreograf hat mit seiner Kompanie das Ballett revolutioniert. An seinem Geburtstag hat William Forsythe sein ungewöhnliches Testament verkündet. Nach seinem Ableben wird die Welt sein Werk nicht mehr live erleben können.
Schenkelfett und dicker Po haben einen schützenden Effekt, meinen Oxforder Wissenschaftler. Herzerkrankung oder Diabetes tauchen bei entsprechend bestückten Frauen seltener auf. Ein dicker Bauch hingegen ist der Gesundheit eher abträglich.
Über kaum ein Autodesign wurde in diesem Jahr mehr diskutiert als über das Aussehen des neuen BMW 5er GT. Der geräumige Crossover mit dem polarisierenden Hinterteil kommt nächstes Jahr auch mit Allradantrieb.
Auch bei widrigen Wetterbedingungen müssen Beschäftigte pünktlich zur Arbeit erscheinen. Wenn nötig, müssen sie früher aufstehen. Schnee und Eis auf den Straßen sind keine Entschuldigung, warnen Arbeitsrechtler.
Die frühere CSU-Politikerin Pauli widmet sich ab jetzt spirituellen Themen: «Gott will, dass wir ehrlich zu uns selbst sind», schreibt sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins von Jürgen Fliege. Der Pfarrer freut sich.
Im Norden ist es winterlich mit vielen weißen Flocken, im Süden dagegen noch mild und regnerisch. Das neue Jahr bringt für ganz Deutschland einen Temperatursturz, die Nächte werden ziemlich kalt.
Zwei Güterzug-Unfälle binnen 36 Stunden sorgen derzeit auf der wichtigen Fernverbindung Köln-Berlin für starke Behinderungen. Fahrgäste müssen lange Verspätungen aber nicht einfach so hinnehmen.