Bei einer Blindbewerbung verschicken Sie Unterlagen, ohne dass Sie dazu aufgefordert wurden.
Sie selbst wissen weder, ob und wenn ja, was für eine Stelle das Unternehmen sucht. Ebenso wenig kennen Sie die Ansprechpartner für Ihre Bewerbung. Entsprechend gering sind meist die Erfolgschancen (s. auch Initiativbewerbung).
Die Erfolgsaussichten steigen, wenn Sie gründlich recherchieren, wer für Ihren Bereich zuständig ist. Im Netz finden Sie in der Regel reichlich Informationen über die verantwortlichen Abteilungsleiter und Manager, ihren Aufgabenbreich, ihre Interessen, über die Unternehmenspolitik. Suchen Sie nach Vorträgen oder Veröffentlichungen im Internet. Knüpfen Sie lockere Kontakte auf Messen oder Kongressen. Wenn Sie in einer Blindbewerbung beispielsweise auf ein interessantes Kontaktgespräch in einem solchen Rahmen verweisen können, haben Sie wichtige Punkte gemacht. Blindbewerbungen machen vor allem Sinn, um seine Bewerbungstätigkeit zu dokumentieren. «Ich bin auf dem Markt, habe einiges zu bieten und Interesse an Ihrem Unternehmen.» Sinnvoll sind Blindbewerbungen auch, wenn man sich aus steuerlichen Gründen «marktgerecht» verhalten muss(s. auch Arbeitsamt, Freie Mitarbeit, Selbständigkeit).