30. Mai 2008 13:52
Robert Boder
28. April, 15:59
Kinder von Amstetten
Da werden Kleinkinder vor einem Haus abgelegt und das Jugendamt stimmt ohne weitere Prüfungen der Adoption und Pflege durch die Großeltern zu? Haben die gewürfelt?Weiß man schon als Normalsterblicher, dass in Österreich kaum Adoptionen ohne genaue Überprüfung durchgehen, so stellt sich im Fall der Amstettner-Kellerkinder die Frage, wie das Jugendamt überprüft hat, dass die Kinder tatsächlich Verwandte der Familie F. sind. Da genügte offenbar ein Brief der verschwundenen(!) Kindesmutter um (wieder einmal) sämtliche Bedenken des Jugendwohlfahrtsträgers auszuschalten.
Hätte wenigstens nachträglich ein Abstammungstest stattgefunden, mangels Mutter wären ja die Großeltern zur Verfügung gestanden und die Abstammung hätte sich als zu nahe herausgestellt, hätte man den anderen vier Menschen viele Jahre im Keller erpart. So bleibt wieder ein schaler Beigeschmack zum «handelnden» Jugendamt.
Achim Wolf
28. April, 08:08
Flugschau-Unglück in Eisenach
Das Abhalten riskanter Flugschauen ist ebenso verantwortungslos wie das Betreiben von Risiko-Sportarten, weil das eigene Leben resp. das Leben und die Gesundheit anderer Menschen leichtfertig und kriminell aufs Spiel gesetzt werden. Dahinter verstecken sich schlicht Dummheit, sträfliche Leichtfertigkeit und ein Hang zum Nervenkitzel, der nichts mit Mut zu tun hat, sondern mit einem geringschätzigen Wegwerfen des Lebens.
Ulrike Märkel
26. April, 15:45
adidas zur Tibetfrage
Ich bin entsetzt über die halbherzige Haltung von adidas zu der Tibetfrage und den blutigen Unruhen in China (im Zusammenhang mit dem Sponsoring-Engagement Ihrer Firma zu den olympischen Spielen). Ich würde meine adidas Schuhe nur noch mit einem sehr schlechten Gefühl tragen. Sie bleiben also alle seit einiger Zeit ungenutzt im Schuhregal stehen.
Dazu kommen noch, daß die erschreckenden Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken, in denen adidas seine Schuhe produzieren lässt, von der Firmen-Sprecherin nur lau kommentiert werden. Das macht mir den Kauf neuer Schuhe dieser Firma unmöglich. Ich möchte nicht Nutznießer solcher menschenverachtender Umstände sein und würde lieber beim Kauf meiner Turnschuhe mehr Geld in gute Bedingungen für die Arbeiter investieren als in die nun verlogen erscheinenden Imagekampagnen dieser Firma. Es sollte ein klares Statment und Signal von adidas gegenüber der chinesischen Regierung zu den blutigen Unruhen erfolgen und die Arbeitsbedingungen in den Fabriken nach den Play Fair 2008 Richtlinien kontrolliert und von unabhängiger Seite bestätigt werden. Dann werde ich meinen Kaufboykott gegen adidas aufgeben.
Achim Wolf
14. April, 14:48
Preisexplosion bei Lebensmitteln
Am Hunger und Elend vieler Menschen durch überteuerte Lebensmittel ist ursächlich das weltweite, ungebremste Bevölkerungswachstum schuld. Alle Ressourcen sind von Natur aus begrenzt – Rohstoffe, Wasser, bebaubares Land, Lebensmittel usw., und daher nur für eine begrenzte Anzahl von Menschen nutzbar. Wenn alle satt werden und in Frieden leben wollen, brauchen wir globale Geburtenkontrollen, um langfristig als Menschheit überleben zu können. Die 1-Kind-Familie weltweit wäre ein richtiger Anfang.