06. Okt 2005 12:48, ergänzt 31. Okt 2005 15:34
Ihre Meinung zu aktuellen Themen.
Achim Wolf
27. Oktober 2005, 13:41
Strategie gezielter Tötungen
Die so genannten «gezielten Tötungen» Israels sind genauso kaltblütige Morde und bestialische Racheakte wie die ihnen vorausgehenden Selbstmordattentate militanter Palästinenser. Dass Ariel Scharon selbst ein tausendfacher Mörder (zum Beispiel beim Massaker von Kibia im Westjordanland in 1954 mit 69 toten Zivilisten) und Staatsterrorist ist, davon ist natürlich in der Öffentlichkeit keine Rede. Derlei Kreaturen wie Scharon, Bush, Blair – und früher Arafat -, die ihre Machtbefugnisse mit Krieg, Mord und Zerstörung überschreiten und als Staatsoberhäupter den Willen des Volkes herrschsüchtig und selbstherrlich missachten, müssten vom Volk abgesetzt und lebenslänglich in Verbannung geschickt werden, was tatsächlich nur ein Akt der blanken Notwehr wäre. Auch wenn sie «demokratisch» vom Volke gewählt wurden, sind sie nicht mehr und nicht weniger als vom Volk angeheuerte Despoten, Terroristen und Diktatoren, gleichermassen wie von sich selbst gewählte Diktatoren und Terroristen-Bosse wie Saddam Hussein und Osama bin Laden. Alle sind sie derart verkommen, dass ihnen kein Jota Menschlichkeit mehr eigen ist. Der Unterschied ist nur der, dass die verbrecherischen Staatschefs Präsidenten und so weiter und die anderen Diktatoren und Terroristen genannt werden.Dennis Pörschke
27.Oktober 2005, 10:48
Wetterchaos in den USA
Da soll doch mal einer aus den Amerikanern schlau werden. Jahr für Jahr wüten schreckliche Hurrikans über den Staaten, und es wird immer schlimmer. Anstatt zur Kenntnis zu nehmen, dass wir uns in einem globalen Klimawandel befinden, beschweren sich die Amerikaner über zu hohe Benzinpreise. Der Spritpreis dort drüben ist immer noch um über die Hälfte billiger als in Europa. Doch was wundern sich die Herrschaften, dass dies alles passiert. Kaum ein Fahrzeug verbraucht bei denen weniger als 16 l/100km. Des Weiteren hat jedes Haus eine Klimaanlage, und so ist es nicht verwunderlich, dass neben China und Russland die USA zu den größten Umweltverpestern auf diesen Planeten gehören. Meiner Meinung nach geschieht dies den Amis zu Recht. Sie sollten lieber das Kyoto Protokoll unterschreiben, Maßnahmen ergreifen und sich so vielleicht selber helfen. Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht.
Uwe Priwi
26. Oktober 2005, 12:38
Henke beschimpft Ossis
Ich finde es mehr als traurig, dass nach über 15 Jahren noch so gesprochen wird. Einem in der Öffentlichkeit stehenden und offensichtlich Besserverdienenden müssten seine Worte gewählter über die Lippen kommen. Das nicht die DDR den Zweiten Weltkrieg verloren hat, sollte jeder wissen. «Westdeutschland» bekam den Marshall-Plan. Ostdeutschland 40 Jahre lang sowjetische Soldaten, welche nach dem Krieg das, was ganz geblieben ist, noch abgebaut haben. Jetzt, über 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, bekommt man noch die Häme arroganter überkandidelter Menschen zu spüren. Henke und Co. (einschließlich Herrn Stoiber, da ja nicht alle so klug wie in Bayern sein können) sind diejenigen, welche die Wähler in die Arme von Gysi und Lafontaine hineinlegen. Zehntausend Euro sollen Strafe sein? Herr Henke sollte sich mal zwei Wochen in ostdeutsche Arbeitsämter begeben und dort seinen Name laut sagen!
Hildegard Pöllmann
20. Oktober 2005, 22:06
Betr. Widerstand gegen allgemeine Dienstpflicht
Hallo Herr Jung, in Bezug auf diesen Artikel hätte ich gerne einige Auskünfte von Ihnen. Meine Enkel sind noch klein, aber ich möchte doch gerne wissen, ob sie vor dem Studium zum Bund gehen sollen? Nach dem Studium müssen sie sich ja erst einen Beruf suchen, und das kann dauern. Glauben Sie im Ernst, sie werden Kinder bekommen, um eventuell Ihre Rente sicher zu stellen und die Wehrpflicht absolvieren? Obwohl sie Frauen sind, sollten Sie ihnen soviel Dummheit nicht unterstellen. Sie werden es also nicht tun. Dann möchte ich gerne wissen - wenn Sie doch so für die «Gerechtigkeit» sind - was bieten Sie für die Zeit der neun Monate Schwangerschaft? Vielleicht nicht acht, sondern eventuell 16 Stunden Arbeit? Der Körper einer Schwangeren arbeitet 24 Stunden pro Tag und manchmal heftig, dazu kommen ja noch acht Stunden Broterwerb. Dazu noch die Wehrpflicht?Dann ist also der zukünftige Renteneinzahler geboren, was kommt dann? Die Mutter geht arbeiten und versucht irgendwie, das geliebte Kind und die gern gemachte Arbeit zu verbinden. Also, eine Tagesmutter muss her. Im Augenblick ist 500 Euro noch günstig - aber das Kind muss hingebracht und abgeholt werden. Wer macht das wohl? Bei ihrer angemahnten «Gerechtigkeit»? Noch immer für die Wehrpflicht? In den Flächenländern sind die Stecken so groß, dass die Mutter um 5:15 Uhr aufstehen muss, um das Kind zur Tagesmutter zu bringen. Es ist nur eine kleine Zusammenfassung, was die Frau zu dem Pflichtjahr noch für diese Gesellschafft noch bringen muss.
Stefan Herre
19. Oktober 2005, 18:28
Nicht-Wahl von Lothar Bisky
Die Nicht-Wahl von Ex-Stasi-IM Lothar Bisky zum stellvertretenden Bundestagspräsidenten war eine der Sternstunden in der Geschichte unseres Parlaments. Zur Erinnerung: Bisky war unter dem Decknamen «Bienitz» ab 1966 beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR registriert und galt als einer der zuverlässigsten Zulieferer und Informanten der Stasi. Wenn Bisky nun die Chuzpe besitzt, für eines der ranghöchsten Ämter der Bundesrepublik zu kandidieren, braucht er sich nicht zu wundern, dass seine Kandidatur von der Mehrheit der Abgeordneten nicht widerstandslos abgesegnet wird. Dass er in drei Wahlgängen sang- und klanglos durchfiel, war also keineswegs - wie es uns Petra Pau weismachen will - eine «Demütigung der vier Millionen Linkspartei-Wähler», sondern im Gegenteil ein wohltuendes Zeichen für den Respekt vor den vielen Millionen DDR-Bürgern, die jahrzehntelang unter den Repressalien solcher Spitzelleute wie Bisky zu leiden hatten. Dafür gebührt den 258 Bundestagsabgeordneten, die mit «Nein» gestimmt haben, ausdrückliche Anerkennung!
Gunther Schirmer
16. Oktober 2005, 13:41
Betr. Steinbrück erwägt Verkauf von Autobahnen
Wir verkaufen von der Oma ihr klein Häuschen...So oder ähnlich haben wir früher am Stammtisch gesungen, wenn jemand ein Stück seines Eigentums verhökern wollte. Und so kommten mir diese ganzen Aktionen, die unsere Politiker abziehen und damit auch nicht aufhören wollen, vor. Es ist immer sehr einfach, sich von Dingen zu trennen, die einem gar nicht gehören. So stellt sich also unser neuer Finanzminister seine Arbeit vor. Typisch Sozi! Das kann ja heiter werden. Ich hoffe nur, dass beim Koalitionspartner Leute sitzen, die stark genug sind, ihre neuen sozialistischen Freunde in Zaum zu halten. Auf jeden Fall kann eine verantwortungsvolle Arbeit nicht so aussehen.
Jay Morgan
16. Oktober 2005, 8:42
Wahlfiasko
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen in der Moderne anscheinend ein Problem mit einer KanzlerIN haben. Voran scheint es die Herrn Politiker zu stören, dass endlich mal eine Frau das Sagen hat. Darin sehe ich allerdings eine Gefahr für dieses Projekt. Herrn Stoiber nach Berlin zu holen, nachdem er Frau Merkel mitten in der Wahl und dann nochmal hinterher in den Rücken gefallen ist, scheint mir nicht förderlich. Warscheinlich hat er darauf bestanden, um die ganzen verlorenen Subventionen unter der Schröder-Regierung von Berlin auf München umzuleiten. Auch die Diskussion um das Aussehen von Frau Merkel, die auch von den Medien unterstützt wurde, fand ich persönlich unterstes Niveau. Dank ihrer starken Persönlichkeit konnte sie kommentarlos darüber hinweg sehen. Mann stelle sich doch nur mal vor, Herr Stoiber oder Herr Müntefering würden für ihr Aussehen bezahlt werden. Ob das einen Euro bringen würde? Zudem scheint sie zu viele Neider zu haben (wie so oft in einer Männerwelt), um nach vier Jahren wiedergewählt zu werden. Ob mir das leid tun wird, kann man heute leider noch nicht sagen.
Armin Bachhuber
11. Oktober 2005, 8:43
Betr. K-Frage
Gratulation zu dieser Entscheidung, mit Super-Angie bekommen wir doch endlich mal eine Kanzlerin, die Deutschland adäquat repräsentiert. Seien es die Pisa-Studie oder die aktuellen Leistungsnachweise unserer Nationalmannschaft, sei es Silbermond oder Tokio Hotel - wir sind auf dem besten Weg, geistig, sportlich und kulturell wieder Weltmeister zu werden. Was da noch gefehlt hat war die richtige Kanzlerin.
Achim Wolf
10. Oktober 2005
Betr. Klimaerwärmung
Es ist die Überbevölkerung, die sämtliche grossen Probleme der Erde, wie Hunger, Luftverschmutzung, die rapide zunehmende Klimaerwärmung, 'Verkehrslawinen', Umweltzerstörung, Völkerwanderungen usw. immer weiter ansteigen und stetig noch unlösbarer werden lässt. Im Gegensatz zu den durch Regierungen, Religionen und den meisten 'Umweltorganisationen' propagierten reinen Symptombekämpfungen (= Augenwischerei!) ist eine sofortige Ursachenbekämpfung notwendig. Nur ein weltweiter Geburtenstopp, innerhalb bestimmter Richtlinien kann die Menschheit vor einer sehr schlimmen Zukunft bewahren. Die Menschen der Erde haben die Wahl: Entweder mittels Vernunft und aus Verantwortungsbewusstsein harte aber humane Geburtenstopp-Massnahmen einzuleiten oder durch eine Vogel-Strauss-Haltung und unverantwortlichen Egoismus in die Katastrophe hineinzuschlittern, mit den zwangsläufig folgenden und sich steigernden Hungerkatastrophen, Kriegen und Verteilungskämpfen. Die Wahrheit ist die: Die Erde ist ungeheuer überbevölkert und läuft ihrer Zerstörung entgegen sowie der Zerstörung des gesamten Lebens, und das infolge der Überbevölkerung. Und an dieser Überbevölkerung ist einzig und allein der Mensch selbst schuld.
Cornelia Seibt
8. Oktober 2005, 11:51
Betr. Hausbesuche gegen Hartz-Missbrauch
Hier wird von einem Minister die Vorstufe von staatlichen Arbeitslagern gefordert! Denn zuerst einmal werden hier Leistungsbezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfeempfängern pauschaliert zu Kriminellen gemacht. Weil zum einen die Regierung jetzt und unsere neue Regierung ihre Unfähigkeit zur Arbeitsreform nur vertuschen. Denn lieber werden die notwendigen Umsetzungen der eigenen Reformen unter den Tisch gekehrt, ebenso wie die Verschleuderung der Kosten durch verfehlte Bürokratie.
Wolfgang Koberg
7. Oktober 2005, 8:29
Betr. Kanzlerfrage
Die Kanzlerfrage ist für meinen Geschmack nur noch peinlich zu nennen. Als jahrelanger SPD-Wähler schäme ich mich für Schröder und seine Partei, dass sie die simpelsten demokratischen Spielregeln nicht einhalten wollen: Die größte Fraktion stellt den Kanzler, Personalfragen löst der jeweilige Koalitionspartner innerhalb der eigenen Partei. Das augenblickliche Geschacher und die unsägliche Abfolge von dümmlich-anmaßenden Statements aus der SPD haben mich derart geschockt, dass diese Partei für mich nicht mehr wählbar ist. Der rhetorische Vorwand, das heißt die recht eigenwillige Interpretation des Wahlergebnisses, die Bevölkerung wolle Schröder als Kanzler behalten, kann mich nun schon gar nicht überzeugen. Als Sportler würde ich dem Ex-Fußballer «Acker» Schröder die gelb-rote Karte zeigen wegen wiederholtem, uneinsichtigem «Holzen»!
Judit Schneider
5. Oktober 2005, 15:35
Betr. Die Stasi als Opferlamm
Der Artikel von Franz Werfel erscheint vollkommen überzogen. Es klingt beinahe, als versuche der Autor Mitleid zu erringen mit seiner durchlebten, viel schwierigeren Zeit in der DDR, wogegen der gezeigte Film wohl banal wirke und seiner Ansicht nach mit der Wirklichkeit absolut keine Gemeinsamkeit hat. Müssen Darstellungen denn immer polarisiert sein? Muß denn alles gut oder im anderen Extrem, wie hier dargestellt worden ist, schlecht gewesen sein? War es denn vielmehr nicht an der Zeit, einen Film zu zeigen, der von den leisen Tönen lebt? Die kleinen alltäglichen Dinge, die einem auf schmunzelnde Art und Weise zeigen, dass man Ost- und Westdeutsche beziehungsweise Berliner ganz leicht als solche enttarnen kann, wie zum Beispiel bei der Aussprache des Wortes Treptow - im Film oder den Verkehrsmeldungen... ein Film, der genau zum richtigen Zeitpunkt gezeigt wurde, dem Tag der Deutschen Einheit.
Gunther Schirmer
5. Oktober 2005, 13:56
Betr. Kanzler-Theater
Was denkt sich eigentlich dieser Herr Schröder, wer er ist? Er leidet offensichtlich unter Größenwahn. Die Wähler wollen ihn nicht mehr haben, kann ihm das nicht einer mal klar machen? Oder sind alle in dieser Partei ebenfalls gestört? Wenn man diesen Kläffer Stiegler anhört, kann man das annehmen. Dieser so genannte Kanzler hat uns innerhalb von sieben Jahren an den äußersten Rand des Abgrunds geführt. Und nun gibt er uns den Rest. Das kann man auch nur mit den Deutschen machen. Die SPD - eine Partei der Trickser und Täuscher. Die schlechtesten Verlierer, die man je erlebt hat.
Frank Dohrmann
4. Oktober 2005, 20:06
Betr. Konrad Weiß
Ich weiß nicht, wo Konrad Weiß lebt und lebte und wo er das Verharmlosen der Stasi an dem Film erkennt. Liefers hat sauber gespielt, was einem Ossi widerfahren kann, wenn ihm jemand den Erfolg irgendwie nicht gönnt oder besser gesagt, was einem widerfahren kann, wenn andere Kapital aus in die Geschichte eines Menschen hinein implizierten Scheinwahrheiten schlagen wollen. Seien wir doch mal ehrlich - Stasi-Mitarbeit muss doch bis heute nicht erwiesen, sondern wohl eher nachhaltig vom Delinquenten widerlegt werden, was im Übrigen nicht einmal SS- und Gestapo-Leute in der Bundesrepublik je mussten - entgegen jedem Rechtsgrundsatz. Aber zurück zum Teham und zu Weiß: Wer also wirklich mal etwas richtig heroisch die DDR Hervortuende sehen will, ziehe sich Dokumentarfilme von Konrad Weiß rein - die Widerstandsrolle erscheint in weniger rosigem Licht. Die Filme hat er auch nicht immer nur gedreht, weil er das musste, sondern weil er den Glamour der DDR-Obersten daraus wollte. Soviel zu Weiß. Der Film mit Liefers war gut - Punkt.
Stefan Herre
4. Oktober 2005, 15:13
Betr. Kanzler-Hin-und-Her der SPD
Die SPD gibt sich allmählich nur noch der Lächerlichkeit preis: Zuerst Schröders geistlose Exegese in der Berliner Runde («Niemand außer mir ist in der Lage, eine stabile Mehrheit zu bilden»), dann - nach dem CDU-Erfolg bei der Dresdner Nachwahl - Schröders Abrücken vom Machtanspruch aufs Kanzleramt («Es geht nicht um meinen Anspruch, schon gar nicht um meine Person») und schließlich Münteferings abermalige Durchhalteparole «Schröder muss Kanzler bleiben». Haben sich die beiden Herren eigentlich schon mal Gedanken gemacht, was für einen miserablen Eindruck dieses peinliche Herumdruxen und Festklammern an der Macht auch international macht? Man muss sich ja langsam schämen...
Robert Boder
1. Oktober 2005, 12:45
Betr. Schüssel und Türkei
Unser oberster österreichischer Bauernvertreter und Kanzler Schüssel ackert jetzt mit seiner Haltung zur Türkei BZÖ und die Reste der FPÖ endgültig ein. Kostet ja nichts, und wenn die wichtigen Wahlen vorbei sind, ist's immer noch Zeit, die Richtung zu ändern. Der Mann ist wirklich gut! Die ganze linke Reichshälfte und auch das Ausland hat das nicht drauf.