18. Apr 2007 12:42
Herbert Gaiser
30. April, 17:18
Betr. Deutliche Warnung der EU an türkische Generäle
Die Türkei ist nicht nur geographisch, sondern auch wegen ihrer total verschiedenen Werteordnug kein europäisches Land und kann niemals ein europäischer Staat werden. Wer, wie einige unbedarfte Regierungschefs von EU-Ländern, aus taktischen Gründen in diesem Land falsche Hoffnungen weckt, handelt verantwortungslos und verwerflich. Außerdem hat er nicht kapiert, dass es Ministerpräsident Erdogan nicht um die Europäisierung der Türkei, sondern um die Islamisierung Europas geht.Gunther Schirmer
29. April, 14:34
Betr. Oettinger feuert Autor der Filbinger-Rede
Wie soll man diese Maßnahme verstehen?
Dass ein Ministerpräsident ohne zu prüfen alles vorliest, was sein Redenschreiber ihm vorsetzt?
Das kann ja wohl nicht sein.
Dass Herr Oettinger seine Reden nicht selbst verfasst habe ich mir schon gedacht.
Aber so was?
Wenn man ihm seine Rücktrittsrede in die Mappe legen würde, würde er sie vorlesen?
Wenn man jemals an der Integrität und dem Ehrgefühl des Herrn Oettinger gezweifelt hat, hiermit hat er es bestätigt.
Welch ein schwacher und feiger Sesselkleber.
Eines so erfolgreichen Landes wie Baden-Württemberg nicht würdig!
Gunther Schirmer
27. April, 13:36
Betr. USA testen erfolgreich Abwehr von Raketen
Sie können es nicht lassen!
Die USA stecken im tiefsten Desaster ihrer Geschichte in Irak und wissen keinen Ausweg.
Und schon rasseln sie wieder mit dem Säbel.
Man kann Putin verstehen, dass er unruhig wird. Und im Iran würde ich schon mal die Luftschutzbunker überprüfen.
Der Amerikaner kommt nicht los von seinem Cowboy-Image. Vor allem solange diese Western-Generation in Washington im Sattel sitzt.
Es ist einfach schlimm.
Dieter Geiß
26. April, 11:38
Betr. Thierse warnt vor Zuschauerdemokratie im Osten
Herr Thierse, warnen Sie doch bitte die Regierung u. die Politik, die sie betreiben, das sind doch die wahren Schuldigen.
Der Bürger wehrt sich eben auf seine Art, und das geschieht nun mal bei der Wahl, das ist kein Desinteresse oder Faulheit, der Bürger fühlt sich einfach betrogen, siehe Euroeinführung.
Weitere Abzocke im hohen Stil, die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Trotz aller Warnungen, auch führender Experten, wird sie stur durchgesetzt. Dabei zeigt es sich jetzt, dass diese Erhöhung gar nicht notwendig war, aber leider wird es nicht zugegeben. Den Rentnern geben Sie nun eine Erhöhung von 0,5 %, das sind bei zirka 1000,-Euro Rente gerade mal 5,50-6,00 Euro, durch die MWST haben diese aber fast 300,-Euro im Jahr weniger.
Ein weiterer Punkt ist die Verweigerung des Mindestlohns durch Frau Merkel und andere CDU-Politiker.
Herr Thierse, müsste eigentlich wissen, dass dieser Lohn ganz wichtig wäre für den Osten,
Alles zusammen ergibt wohl dieses Wahlverhalten, die Bürger sind enttäuscht.
Hans Weigandt
24. April, 18:18
Betr. Schweigen als Einwilligung zur Oranspende
Dass der Nationale Ethikrat eine Regelung zur Organspende anstrebt, wonach Schweigen zu Lebzeiten als Zustimmung zur Organentnahme nach dem Tod gedeutet werden soll, mag ja einen nachvollziehbaren Grund haben: Es gibt einfach zu wenig Organspender für schwer erkrankte Menschen, deren Leben an einem Spenderorgan hängt.
Dennoch schießt der Ethikrat mit seinem aktuellen Vorschlag weit übers Ziel hinaus. Die Würde des Menschen gilt in Deutschland nach allgemeiner Rechtsprechung über den Tod hinaus. Menschenwürde bedeutet zu allerest und nicht nur im Kantschen Sinne «Selbstbestimmung». Einen Eingriff in die persönliche Physis eines Menschen - wenn auch nach seinem Tod - ohne die ausdrückliche Zustimmung zu Lebzeiten vorzunehmen, einen Menschen also praktisch im Normalfall zur Verfügungsmasse zu machen und nur im Ausnahmefall des Widerspruchs davon abzusehen, hat mit ethischen Grundsätzen, wie ich sie bisher verstanden habe, wenig zu tun.
Ähnliche politische Vorstöße in verschiedenen Bundesländern, wie z. B. vor Jahren in Rheinland-Pfalz, sind daher auch aus gutem Grund an einer Flut von Protesten und an der Einsicht gescheitert, dass der Eingriff der Zustimmung bedarf und Schweigen eben nicht als Zustimmung zur Organentnahme gewertet werden darf. Ich prophezeie schon jetzt, dass das auch mit dem aktuellen Vorstoß des Ethikrates so sein wird.
Rainer Karow
17. April, 18:00
Betr. SPD wirft FDP Inkompetenz in EU-Fragen vor
Herr Schäfer von der SPD mag ja den Vorschlag von Herrn Westerwelle als absurd empfinden. Ob das dann wirklich so ist, ist zu bezweifeln. Und bevor nun Herr Schäfer den großen Europasachverständigen spielt, sollte er vorher das EU-Parlament befragen bzw. deren Ansichten eroieren, bevor er Ideen in Grund und Boden stampft, nur weil es nicht seine eigenen sind. Aber das ist eine Frage der Ernsthaftigkeit mit der Auseindersetzung lebenswichtiger Fragen. Denn das Thema ist nicht neu und taucht seit dreißig Jahren in Abständen immer weider auf. Die Berechtigung ist sehr wohl gegeben, da die EU nun einmal kein Wirtschaftsverein ist, sondern ein politisches Gebilde mit dem Ziele, den anachronistischen Nationalstaat in Zentraleuropa endlich zu überwinden und den Frieden und die Sicherheit inkl. des Sozialfriedens wie Freiden schlechthin, dauerhaft zu sichern. Das ist auf Anhieb nun einmal nicht mit 27 zu machen. Schon einmal aus der Unterschiedlichkeit deren EU-Entwicklung heraus nicht. D.h., ein Kerneuropa als Föderalstaat zu bilden, macht unbedingt Sinn. Und den Rest auf dem Stand der Maastrichtkriterien paralell und gemeinsam daran anhängend weiter zu entwickeln, ebenfalls. Und darüberhinaus dann beide Gebilde sich gemeinsam entwickeln zu lassen mit der stufenweisen Heranführung der Staaten, die dann fähig und bereit sind, Ihren Nationalstaat zu Gunsten eines europäischen Föderalstaates aufzugeben, ebenfalls. Nur lieber Herr Schäfer, da muß man sich halt mal ein wenig mehr anstrengen als nur alles als absurd zu erklären, weil es aus einer anderen Ecke kommt. Das ist leider billig und der Sache nicht dienlich. Denn die Idee entspricht sogar der historischen Notwendigkeit und Machbarkeit. Denn das ganze Gerede um die Einheitlichkeit der Entwicklung dient eigentlich nur als Vorwand, es überhaupt nicht dazu kommen zu lassen. Die Alternative hat Prof. Peter Glotz kurz vor seinem Tode beschrieben. Aber offensichtlich Herrn Schäfer unbekannt. Ist ja auch aus SPD-Reihen gekommen. Nämlich den Zerfall der EU, den Rückfall in den Nationalsismus, der bereits im Gange ist sowie die Bildung neuer Einflußsphären in der EU mit Führungsländern. Wie damals, als es noch `nen Kaiser gab. Man nannte es, so ich mich richtig erinnere, Blockbildung. Das sollte kein Zukunftsmodell werden. Die Erfahrung mit so etwas ist bereits mehrfach durch den Wolf gedreht. Es steht jedoch zu befürchten, daß unser Politetablissement zu intelligent ist, um die Einsicht in die Notwendigkeiten zu erkennen und/oder zu aktzeptieren und durchzusetzen.
Frank Dohrmann
17. April, 09:05
Betr. Schönbohm contra Merkel
Es gehört sich nicht, als Kanzlerin einen parteigenen Landesfürsten zu kritisieren - als ein solcher jedoch kann man das mit der Kanzlerin tun. Schönbohm erscheint - wie immer - nicht nur als sehr alt sondern auch als weise. Natürlich gehört Oettinger nicht in die rechte Ecke, das wissen wir und er und dort steht doch Jörg Schönbohm schon. Aber Entschuldigung: Nennen wir es in seinem Falle nicht einfach rechte Ecke sondern schlicht erzkonservativ - das klingt deutlich besser, weniger schlimm und kommt nur bei wenigen Mitdenkenden auf das Gleiche heraus. Diese Ecke wünschte sich einmal im Parlament einen eigenen Ministerpräsidenten für Brandenburg. Nach meinem Wissen wollten die damals Schönbohm als MP.
Herbert Gaiser
14. April, 07:54
Betr. SPD und Grüne fordern Mixas Ablösung
Man sollte doch eigentlich erwarten, dass sich die deutschen katholischen Bischöfe geschlossen hinter die sinnvollen Forderungen von Bischof Walter Mixa stellen. Es gehört doch zwingend zum christlichen und damit zum naturgegebenen Familienbild, dass Kleinstkinder zu ihrem eigenen Wohle von ihren Müttern betreut und nicht in Krippen von Dritten erzogen werden, die eine Mutter nie ersetzen können. Derartige Vorkommnisse können nur Ausnahmen sein, dürfen aber nie zur Regel werden. Solche Machenschaften wurden bisher nur in ideologisch verbildeten sozialistischen Systemen, wie zum Beispiel in der ehemaligen DDR, praktiziert. Die Gelder müssen vielmehr den Müttern direkt ausgezahlt werden, damit sie ihren familiären Verpflichtungen selbst nachkommen können und nicht in ineffektive bürokratische und auf Dauer unfinanzierbare Monster gesteckt werden.
Hans-Dieter Queren
08. April, 16:47
Betr. Klima-Pass
Bundesminister Tiefensee sollte nicht bei den Verbrauchern anfangen nach den CO2 Mengen bei KFZ zu suchen, sondern sollte sofort dafür sorgen, dass die Emission der Kohlekraftwerke auf ein Minimum verringert wird. Außerdem sollte er die Menge der Neubauten für Kohlekraftwerke so lange beschränken oder stoppen, bis alle Energieunternehmen Filteranlagen einbauen, die einen Handel mit Emission überflüssig machen. Der Finanzvorteil der Energieunternehmen ist unausgewogen höher als der Monatsverdienst der Verbraucher, sodass nach der prozentualen Wirksamkeit von Maßnahmen gehandelt werden sollte.
Mathias Wagener
02. April, 13:59
Betr. DSDS
Bohlen soll gar nicht so tun.
Den Grundstein für den Abgang der Francisca Urio hat eigentlich er gelegt mit einem Ausspruch wie: «Was verbirgt sich hinter den glatten weißen Zähnen ?» bzw. die Künstlerin werde zwar als gute Stimme geschätzt, aber nicht geliebt.
Meines Ermessens kann man ohne Weiteres auf Frau Urio verzichten. Sie ist jederzeit ersetzbar. Hat mit dem Gesang auch überzogen. Ich fand sie doch reichlich langweilig auch von der Gesamtausstrahlung her. Symphatisch ist sie wohl (qua Bildschirm) nicht gut herübergekommen. Aber so ist eben das Verhältnis Künstler zum Publikum im allgemeinen.
Änderung der Regeln ?
Nein: Man bedenke, daß bis zu den letzten 10 die Jury das alleinige Sagen hatte. Schwächelnde müßten da draußen sein. Drei Motivshows sollten auch reichen. Man bekommt es über.
Wer seinen Weg machen will, macht ihn auch ohne DSDS, siehe Helene Fischer, die singen kann und gut rüberkommt.
Peter Blaser
02. April, 12:25
Betr. DSDS
Ja, auch ich war sehr enttäuscht, dass Francisca ausgeschieden ist. Da wieder eine Dunkelhäutige ausgeschieden ist, obwohl sie zu den Besten gehörte, bekomme ich einfach den Gedanke nicht los, dass Deutschland keine Ausländerinnen oder Mischlinge mag, und schon gar keine dunkelhäutigen, sei es aus Afrika oder Asien. Es ist sehr sehr schade und ich wünsche, dass Francisca trotzdem einen Produzenten findet, der mir ihr arbeitet und so zum Star wird. Viel Glück und Erfolg Francisca.
Ein Fan aus der Schweiz
Ulf Karrock
02. April, 09:29
Betr. EMI verkauft Musik ohne Kopierschutz
Richtig, welchen Weg EMI hier einschlägt. Jedoch reicht alleine ein offener Verkauf und die Entfernung von DRM in den Liedern nicht aus.
Solange es noch «Wegwerfmusik» gibt, die man ständig in den Charts hört, die ohne Beziehung zwischen Band und Lied/Text entstanden ist a lá «Deutschland sucht den Superstar» oder «Popstars» wird sich nicht viel ändern.
Musik ist zum Genießen da und nicht zum Durchhören bis sie einem aus den Ohren quilt und man zur neuen Scheibe greift. Musik ist etwas beständiges und wurde zum Wegwerfprodukt vermarktet. Die Musikindustrie ist größtenteils selbst schuld daran, dass Musik kopiert wird. Wer kauft sich schon jede paar Wochen die neuesten CDs von neuen Hits? Das Geld dürften wohl die wenigsten haben.
Die Band muss die Musik machen, die Texte müssen von der Band kommen und Vermarktungen im Fernsehen und das für dumm Verkaufen der Kunden muss ein Ende haben, wenn die Musikindustrie wieder ernsthaft Gewinne machen möchte.