28. Apr 2008 15:55
Am Wochenende haben sich in Bagdad Soldaten und Aufständische die schwersten Kämpfe seit Wochen geliefert. Offenbar nutzten die Milizen eine besondere Wetterlage für ihre Angriffe.
Nach Angaben von irakischen Gesundheitsbehörden wurden fast 60 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder. Die Aufständischen nutzten offenbar die schlechte Sicht während eines Sandsturms, um mehrere Kontrollstellen sowie die stark gesicherte Grüne Zone anzugreifen. Am Montagmorgen schlugen dort noch immer Geschoße ein. Die Kämpfe vom Sonntag konzentrierten sich vor allem auf den Stadtteil Sadr City, einer Hochburg der Mahdi-Miliz des Schiitenpredigers Muktada al Sadr.Andernorts in Bagdad töteten US- Soldaten den Angaben zufolge 16 «Kriminelle». So bezeichnet die US- Armee in ihren Mitteilungen meist die Kämpfer der Al-Sadr Milizen. Die irakische Armee meldete am Montag, in Bagdad seien durch Gefechte innerhalb von 24 Stunden acht «Terroristen» und drei ihrer Soldaten ums Leben gekommen. (AP/dpa)