30. Jun 2008 11:35
Saddam zu stürzen, hat nicht lange gedauert. Die Probleme in der Zeit danach haben US-Regierung und Kommandeure jedoch weit unterschätzt. Das Heer macht sich für den Misserfolg der Mission in einem Bericht selbst mitverantwortlich.
Diejenigen Strategen, die damals mehr Soldaten verlangt hätten, seien nicht gehört worden, sagten die Verfasser der Studie, Donald Wright und Oberst Timothy Reese aus Fort Leavenworth in Kansas. Zudem seien Kommandeure in Bagdad mit einer zu geringen Übergangszeit ausgetauscht worden. Wichtige Stellen seien personell unterbesetzt gewesen.Im Vorwort schränkt General William Wallace, der Leiter des Ausbildungskommandos des US-Heeres, jedoch ein, die Schlussfolgerungen dieses Berichts seien keine Überraschung. Die Planung für die Zeit nach Saddam Hussein sei ungenügend gewesen, heißt es weiter, wobei selbstkritisch hinzugefügt wird, dass das Heer auf eine bessere Planung und Vorbereitung hätte dringen müssen.