06. Okt 2008 15:06
Ihre Schwester soll Sarah Palin näher gewesen sein als das Gesetz. Die Aussagen von sieben Staatsbediensteten könnten die Gouverneurin und republikanische Kandidatin für die Vizepräsidentschaft schwer belasten.
Der demokratische Senator Hollis French, der die Untersuchung leitet, erklärte, nach der Gerichtsentscheidung seien auch Palin sowie deren Ehemann Todd erneut gefragt worden, ob sie zu einer Aussage bereit seien. Bislang habe sich das Paar dazu aber noch nicht geäußert. Bei der Untersuchung geht es um die Frage, ob Gouverneurin Palin ihr Amt missbraucht hat, als sie den Beauftragten für die öffentliche Sicherheit in Alaska, Walt Monegan, entlassen hat. Dieser hatte sich geweigert, einen Polizisten zu feuern, der sich von Palins Schwester scheiden ließ. Allerdings steht noch eine wichtige Entscheidung am Mittwoch an. Dann wird über eine Klage von sechs regionalen Abgeordneten befunden. Sie hatten am Freitag vor dem Obersten Gericht in Anchorage beantragt, die Ermittlungen vor der Präsidentenwahl auszusetzen, da diese parteipolitisch motiviert seien. (AP/nz)