Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

DFL korrigiert Strafmaß: 

TuS Koblenz werden nur sechs Punkte abgezogen

09. Mai 2008 11:30
Aufatmen bei TuS-Trainer Uwe Rapolder
Bild vergrößern
Der Einspruch des Zweitligisten gegen die ursprünglich vorgesehene Bestrafung für Verstöße gegen Lizenzierungsauflagen war zumindest zum Teil erfolgreich. Koblenz hat nun gute Aussichten, die Klasse zu halten.

Die TuS Koblenz wird wegen Verstößen gegen Lizenzierungsauflagen in dieser Saison nur mit sechs Punkten Abzug bestraft und schöpft neue Hoffnungen im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga.

Der Verein stimmte einem entsprechenden Vergleichsvorschlag des Liga-Vorstandes der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Donnerstag bei der mündlichen Verhandlung in Frankfurt/Main zu und hat in der virtuellen Tabelle nun 37 Punkte auf dem Konto.

Zwei Punkte vor den Abstiegsrängen

«Bei der Entscheidung hat der sportliche Wettbewerb eine große Rolle gespielt. Der Liga-Vorstand hat die Angelegenheit intensiv geprüft. Wir haben es für wichtig erachtet, dass rechtzeitig vor dem Saisonende Klarheit über die Punkteverteilung herrscht. Jetzt ist der Fall erledigt», sagte Reinhard Rauball, Präsident des Liga-Verbandes.

Koblenz liegt nunmehr zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz und kann am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Erzgebirge Aue einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun. «Natürlich erscheint die Strafe immer noch sehr hoch, aber wir brauchten Klarheit im Saison-Endspurt. Der Trainer und die Mannschaft müssen disponieren», erklärte TuS-Aufsichtsratschef Walterpeter Twer nach der mehrstündigen Sitzung.

Weiterer Punktabzug zur neuen Spielzeit

Nach dem neuen Urteil, das rechtskräftig ist, werden den Koblenzern zudem in der Saison 2008/09 weitere drei Punkte abgezogen. Zunächst war der Klub von der DFL-Geschäftsführung mit einem Acht-Punkte-Abzug zum Saisonende bestraft worden, weil Spielerverträge von erheblicher wirtschaftlicher Relevanz nicht vorgelegt worden waren. Die ferner verhängt Vertragsstrafe in Höhe von 200.000 Euro hat Bestand.

Rauball betonte, dass die Reduzierung der Strafe in der laufenden Saison im Rahmen der DFL-Statuten zulässig sei. An dem Verstoß der Koblenzer gegen die Lizenzierungsauflagen bestehe kein Zweifel. «Zum Zeitpunkt der Investition war es nicht klar, ob jemand auftritt, der die Finanzlücke schließt», sagte Rauball.

Fall abgeschlossen

Der im vergangenen Dezember entlassene TuS-Geschäftsführer Hermann Gläsner hatte die Transferzahlungen an Partizan Belgrad für die im Sommer verpflichteten Profis Marko Lomic und Branimir Bajic im Nachhinein deutlich angehoben, die DFL darüber aber nicht informiert.

«Wir bedauern es, durch den formalen und alleinigen Verstoß des damaligen Geschäftsführers gegen die Lizenzordnung in diese Situation gekommen zu sein. Damit ist der Streit erledigt und die Sache abgeschlossen», erklärte Twer. (dpa)


 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Sportschauen
Zu weiteren Sportschauen
Bundesliga: Tabellen, Ergebnisse, Statistik

» Bundesliga Tabelle

» Bundesliga Ergebnisse

» Bundesliga Vereine

» Bundesliga Zugänge & Abgänge

» 2. Bundesliga Tabelle

» 2. Bundesliga Ergebnisse

» 2. Bundesliga Zugänge & Abgänge

» 3. Liga Tabelle

» 3. Liga Ergebnisse

Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Rolfes zum Konkurrenzkampf im Nationalteam: 
«Wir sind ja nicht in der Kreisliga»
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.