20. Nov 2008 09:00
Die Reaktoren mussten eilig herunter gefahren werden: Beim Blitzeinschlag in ein japanisches AKW wurde ein Elektrokabel getroffen. Dampf trat aus.
Verletzte gab es bei dem Vorfall am Donnerstag nicht, wie es unter Berufung auf den Betreiber der Anlage, Kansai Electric Power Co, weiter hieß. In einem der Reaktoren sei eine geringe Menge nicht-radioaktiven Dampfes ausgetreten, meldeten die Medien. In dem Kraftwerk im Nordwesten Japans waren im August 2004 vier Arbeiter wegen eines Lecks in einem Rohr durch kochend heißen Dampf ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Radioaktivität trat jedoch nicht aus. Eine Untersuchung ergab, dass verrostete Rohre, die 28 Jahre lang nicht gewartet worden waren, den Zwischenfall verursacht hatten. (dpa)